Wetterlage

26-01-2021 06:40

Trotz leichtem Zwischenhocheinfluss von Südwesten dominiert eine umfangreiche Tiefdruckzone vom Atlantik bis nach Nordeuropa, zusammen mit maritimer Polarluft gestaltet sich das Wetter überwiegend unbeständig und windig. SCHNEE / SCHNEEVERWEHUNGEN:Heute von den zentralen Mittelgebirgen bis zum Alpenrand und dem Erzgebirge leichte bis mäßige Schneefälle mit 1 bis 5 cm, in Staulagen (Vogtland, Thüringer Wald, ostbayerischer Alpenrand) 5 bis 10 cm Neuschnee. Im Süden Schneeverwehungen. Im Bayerischen Wald sowie im Berchtesgadener Land 10 bis 15 cm, in Staulagen bis 20 cm Neuschnee. Bei in Böen steifem bis stürmischem Westwind in Lagen oberhalb von etwa 400 bis 600 m Schneeverwehungen, im Bayerwald eventuell auch unwetterartig.Im Nordosten, vor allem nahe der vorpommerschen Ostseeküste, einzelne Schnee- und Graupelschauer, dabei vorübergehend Glätte durch Schneematsch.In der Nacht zum Mittwoch im Südosten und am Erzgebirge weitere leichte Schneefälle mit 1 bis 5 cm, im Berchtesgadener Land bis 10 cm Neuschnee. In der zweiten Nachthälfte auch von Westen und Südwesten aufkommende Niederschläge bis in die Mitte ausgreifend, in tiefen Lagen teils als Schneeregen oder Regen sonst als Schnee. Dabei um 2, im westlichen Bergland bis 5 cm Neuschnee. FROST/GLÄTTE:Bis in den Vormittag hinein meist leichter, im Südosten auch mäßiger Frost. Auch abseits der Schneefallgebiete Glätte durch überfrierende Nässe. Tagsüber im höheren Bergland sowie im Südosten leichter Dauerfrost und anhaltende Glätte durch Neuschnee und Überfrieren.In der Nacht zum Mittwoch abgesehen vom Nordwesten verbreitet leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad, an den Alpen und im höheren Bergland auch mäßiger Frost bis -10 Grad. WIND/STURM:In der Südhälfte lebhafter Westwind mit steifen, ab der Donau südwärts verbreitet auch mit stürmischen Böen (Bft 7 bis 8). Im süddeutschen Bergland Sturmböen (Bft 9), exponiert (vor allem Alpengipfel) schwere Sturmböen bis Bft 10.In der Nacht zum Mittwoch nachlassender Wind. In den Hochlagen der Berge noch starke bis stürmische Böen (Bft 7-8), im Bayrischen Wald und in Hochlagen des östlichen Alpenrandes anfangs noch Sturmböen (Bft 9).